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20.04.2015

Durch Digitalisierung Deutschland nachhaltiger gestalten

Telefónica Deutschland will sich im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung neu positionieren. In diesem Sinne ist auch der Titel des jetzt veröffentlichten Geschäftsberichts "Building the leading digital telco" zu verstehen. Darin erklärt der Vorstandsvorsitzende Thorsten Dirks: "Neue digitale Technologien verändern immer mehr Bereiche des Lebens unserer Kunden – im Privaten wie im Geschäftlichen. Unser Anspruch ist es deshalb, aus Telefónica Deutschland das führende digitale Kommunikationsunternehmen zu machen." Dabei bietet die Corporate Responsibility-Strategie des Unternehmens einen klaren Orientierungsrahmen. UmweltDialog stellt die Schwerpunkte des Nachhaltigkeitsengagements vor.

Telefónica Deutschland CEO Thorsten Dirks.
Telefónica Deutschland CEO Thorsten Dirks.

"Das Jahr 2014 hat gezeigt, dass die Digitalisierung rasant voranschreitet", schreibt Thorsten Dirks im Brief an die Aktionäre, der den aktuellen Geschäftsbericht einleitet. Daher will sich der nach Kundenzahlen größte Mobilfunkanbieter in Deutschland neu aufstellen. Den Zusammenschluss mit der E-Plus Gruppe, der im Oktober 2014 vollzogen wurde, sieht Telefónica Deutschland dabei als Chance, die Digitalisierung schneller vollziehen zu können als die Branchenwettbewerber und sich an die Spitze zu setzen.

Auch der regelmäßige Austausch mit seinen Anspruchsgruppen gehört für Telefónica Deutschland dazu, um dieses Ziel zu erreichen. So lud das Telekommunikationsunternehmen im vergangen Jahr zum Stakeholder Dialog zum Thema "Datenschutz" ein, um mit Vertretern aus Politik, Verbänden und Start-ups über die Möglichkeiten und Herausforderungen der Digitalisierung zu diskutieren. Und auch das "BASE_camp" mit vielen Veranstaltungen rund um das Thema Digitalisierung diente dem Unternehmen als Dialog-Plattform.

Gesellschaftliche Verantwortung: Think Big

Mittels digitaler Technologien will Telefónica Deutschland nicht nur die Lebens- und Arbeitswelt seiner Kunden vereinfachen und nachhaltiger gestalten, sondern sich auch für gesellschaftliche und ökologische Belange einsetzen. Schwerpunkt seines gesellschaftlichen Engagements ist die Förderung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Programms "Think Big". Dieses wurde im Jahr 2010 gemeinsam mit der Telefónica Stiftung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung ins Leben gerufen, um Kindern und Jugendlichen dabei zu helfen, sich in der digitalen Welt zurechtzufinden. Inzwischen wurden über 2.650 Projekte von mehr als 56.600 Jugendlichen im Alter von 14 bis 25 Jahren umgesetzt. Teil des Programms ist auch das sogenannte "Think Big Lab", mit dem das Unternehmen Schüler in Workshops dabei unterstützt, ihre eigenen Ideen zu den Themen Umwelt, Datensicherheit, Bildung und Gesundheit digital zu realisieren. Das kann eine Nachhilfe-App, ein YouTube-Kanal gegen Rassismus oder die Entwicklung einer eigenen Webseite sein. 2014 hat Telefónica Deutschland zudem ein Beratungsmodul, die "Digitalwerkstatt", entwickelt. Hier beantworten Experten den Jugendlichen kostenlos Fragen zu neuen Technologien und helfen ihnen so, ihr Projekt in die Tat umzusetzen.

Ressourcenschonung

Durch die zunehmende Digitalisierung ist es dem Telekommunikationsunternehmen auch gelungen, wertvolle Ressourcen zu schonen. Beispielsweise konnte der Papierverbrauch im Jahr 2014 um 85 Tonnen gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden. Seit 2010 wurden insgesamt über 70 Prozent Papier eingespart. Ein weiterer Fortschritt: 2014 stellte Telefónica Deutschland auf mit dem Blauen Engel zertifiziertes Recyclingpapier um.

Handyrecycling und Happy Handy

Ressourcenschonung und Klimaschutz sind wichtige Grundpfeiler des Umweltengagements von Telefónica Deutschland. Im Mittelpunkt stehen dabei Initiativen zum Handyrecycling. Um die eigenen Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren, führte das Unternehmen 2014 eine Mitarbeiter-Handysammelaktion durch. Die Erlöse aus den Initiativen zum Handyrecycling fließen in gemeinnützige Umweltprojekte. 2014 kooperierte das Unternehmen dafür mit dem Naturefund e.V. und dem Naturschutzbund Deutschland e.V. Zudem engagierte es sich in der deutschlandweiten Sammelaktion für Althandys, "Happy Handy", des Informationszentrums Mobilfunk e.V.

Darüber hinaus gibt Telefónica Deutschland seine gebrauchten IT-Geräte an die gemeinnützige GmbH Arbeit für Menschen mit Behinderung (AfB) weiter. Das kommt Umwelt und Gesellschaft gleichermaßen zugute: Durch die Zusammenarbeit mit dem Telekommunikationsunternehmen konnte die AfB, die seit 2014 Hauptabnehmer der Hardware ist, drei neue Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung schaffen.

Grüne Produkte

Auch durch die Entwicklung von innovativen Produkten trägt Telefónica Deutschland zum Umweltschutz bei. Ein Beispiel ist der im Oktober 2014 auf den Markt gebrachte Service "O2 Car Connection". Dieser übermittelt dem Nutzer wichtige, fahrzeugrelevante Informationen direkt auf das Smartphone und sorgt damit nicht nur für mehr Sicherheit und Komfort, sondern auch für mehr Effizienz. Die Fahrstilanalyse beispielsweise bewertet das Fahrverhalten des Autofahrers und animiert ihn zum umweltfreundlicheren Fahren. So können Spritkosten gespart sowie Umwelt und Klima geschont werden.

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Engagement für die Mitarbeiter

Der Wandel des Telekommunikationsmarkts stellt auch die Mitarbeiter von Telefónica Deutschland vor immer neue Anforderungen. Das Unternehmen fördert seine Mitarbeiter daher mit gezielten Weiterbildungsmaßnahmen, um ihnen die erforderlichen Fähigkeiten zu vermitteln. 2014 tätigte Telefónica Deutschland Investitionen in Höhe von rund vier Millionen Euro für die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Damit verringerten sich zwar die Ausgaben im Vergleich zu 2013, was aber unter anderem mit einem gestiegenen Anteil an Onlinetrainings und Webinaren zusammenhänge, heißt es im aktuellen Geschäftsbericht. Die Kostenersparnis sei außerdem mit dem neuen Trainingsprogramm "EasT" (Expert as Trainers) zu erklären. Hierbei nutzen Mitarbeiter und Führungskräfte ihr Expertenwissen, um die eigenen Kollegen zu schulen. Das senke nicht nur die Schulungskosten, sondern erhöhe auch die Motivation der Mitarbeiter.

 
Quelle: UD/cp

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