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18.06.2014

Audi CR-Programm: Zahlen und Fakten 2013

Veränderung braucht Zeit und Visionen – dies zeigt der Zwischenbericht des CR-Programms, den die Audi AG Ende Mai veröffentlicht hat. Die vorliegenden Kennzahlen aus den Kernthemen Wirtschaft, Produkt, Umwelt, Mitarbeiter und Gesellschaft zeigen teilweise eine deutliche Verbesserung in relevanten Punkten. Arbeit gibt es aber noch beim Thema Abfallvermeidung.

Fortschrittsbereicht von AUDI für 2013

Im Jahre 2011 hatte der Ingolstädter Autobauer ein ehrgeiziges CR-Programm aufgesetzt und arbeitet seither stetig daran. So zeigen sich Status und Erfüllungsgrad bei einigen der genannten Kernthemen bereits sehr hoch und zufriedenstellend. Audi hatte sich 2013 vorgenommen, CO2-neutrale Kraftstoffe zu entwickeln und herzustellen, die aus regenerativen Quellen entstehen. Dieses Ziel wurde auch vollständig erreicht. Dasselbe gilt für Investitionen für Innovationen, neue Technologien und den Ausbau der Fertigungsstrukturen.

Einen wichtigen Beitrag leistet Audi beim Thema Korruptionsbekämpfung. Als weltweit agierende Organisation, die sich zu den zehn Prinzipien des UN Global Compact bekennt, setzt sie wichtige Akzente durch entsprechende kontinuierliche Trainings. So gelang es, die Anzahl der Mitarbeiter, die an Antikorruptionstrainings teilnahmen, von 1.289 im Jahr 2011 auf 3.025 im darauffolgenden Jahr und auf 10.482 im Jahr 2013 zu erhöhen.

Energieverbrauch sehr unterschiedlich

Auch beim Energieverbrauch lohnt es sich, die Zahlen genau zu untersuchen. Aufgrund des Kaufs der italienischen Motorrad-Traditionsmarke Ducati im Jahr 2012 ist der Energieverbrauch gestiegen. Ihren Niederschlag finden die Ducatizahlen somit ab 2013. In diesem Jahr lag die Gesamtverbrauch an Energie bei 2.706.678 Megawattstunden, während er im Vorjahr noch 2.591.215 Megawattstunden betrug. Doch aufgeschlüsselt nach Fahrzeugen stellen sich die Zahlen deutlich differenzierter dar. So ist der Verbrauch von 2,68 auf 2,66 Megawattstunden pro Fahrzeug gesunken. Beim Verbrauch von Erdgas zeigt sich eine konträre Entwicklung. Der Gesamtverbrauch ist von 2012 auf 2013 von 804.895 auf 901.033 Megawattstunden gestiegen. Berechnet auf jedes einzelne Fahrzeug entspricht dies einem Erdgasverbrauch von 0,83 im Jahre 2012 und 0,88 im darauffolgenden Jahr.

Der CO2-Vision näher

Bei der Diskussion um eine CO2-neutrale Mobilität ist zu berücksichtigen, dass nicht nur der CO2-Ausstoß beim Gebrauch eines Fahrzeugs relevant ist, sondern auch die Emissionen, die bei Herstellung, Logistik und Transport zum Endkunden entstehen. Einen großen Schritt ging Audi bereits von 2011 ins Jahr 2012, als sich die Gesamtemission von CO2 von 918.576 Tonnen auf 628.916 Tonnen deutlich verringerte. Im Folgejahr betrug die CO2-Emission 626.593 Tonnen. Verändert wird das Ergebnis auch hier durch die neue Tochter Ducati: Mehr Produktion und mehr Standorte verursachen mehr CO2-Ausstoß im Gesamtvolumen. Dabei schlagen 6.761 Tonnen für den Motorradhersteller zu Buche. Doch die Einzelbilanz für die Audifahrzeuge ist positiv und der Autobauer seiner Vision der CO2-neutralen Mobilität einen kleinen Schritt näher.

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Abfalltrend negativ

Deutlich vergrößert hat sich hingegen das Abfallaufkommen. War dieses von 2011 auf 2012 zunächst von 72.832 auf 70.053 Tonnen gefallen, stieg die Zahl 2013 deutlich auf 78.815 Tonnen an. Die Umweltziele der Bayrischen Marke sehen eine Reduktion und Verwertung der Abfälle von 25 Prozent bis zum Jahr 2018 im Vergleich zu 2010 vor. Legt man die Kennzahlen zu Grunde, so ist man derzeit noch nicht ganz an diesem Ziel angelangt. Der sogenannte Abfall zu Verwertung stieg um 12 bzw. 18 Prozent, gefährlicher Abfall zur Verwertung um fünf und nicht recyclebarer Abfall um 13 Prozent. Nicht mitgerechnet wird hier Schrott. Hier stiegen die Zahlen von 324.292 auf 332.294 Tonnen; dies entspricht einem Zuwachs von knapp 2,5 Prozent.

Diversität nimmt zu

Beim Handlungsfeld Mitarbeiter beweist das CR-Programm einen positiven Einfluss: Das Thema Diversität nimmt bei Audi einen hohen Stellenwert ein. Dies spiegelt sich in einem leichten Anstieg der Anzahl von ausländischen Mitarbeitern sowie Arbeitnehmern mit schwerer Behinderung wider. Das Ziel, einen Frauenanteil von 30 Prozent unter den neu eingestellten Akademikern zu erzielen, ist noch nicht erreicht. Hier entspricht der Erfüllungsgrad etwa Dreiviertel der Planung.

Fazit und Ausblick

Mit dem aktuellen Zwischenbericht veröffentlicht Audi einen Überblick über den Fortschritt und Status seines CR-Programms und gibt einen Einblick in die Kennzahlen der einzelnen Nachhaltigkeitsleistungen. Er basiert auf dem erstmals vollständig erstellten CR-Bericht aus dem Jahre 2012, der nach den Richtlinien G3.1 der Global Reporting Initiative (GRI) erstellt wurde. Der nächste vollständige Bericht ist für die erste Jahreshälfte 2015 geplant. Angestrebt wird dann, die so genannte Berichtstiefe sowie die Transparenz noch weiter zu erhöhen. Dies entspräche einer Veränderung der GRI-Anwendungseben von B+ auf A+.

 
Quelle: UmweltDialog

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