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Donnerstag, 25.August 2016
Kinder lernen spielerisch Klimaschutz zoom

15.04.2015

Kinder lernen spielerisch Klimaschutz

Tchibo ist auf dem Weg zu einer 100 Prozent nachhaltigen Geschäftstätigkeit. Ein zentrales Anliegen ist der kontinuierliche Ausbau des Klimaschutzes. Seit 2010 bietet Tchibo daher seinen Kunden Ökostrom und klimaschonendes Gas an. Daraus entstehen für den Kunden nicht nur ökologische Vorteile. Sie sind damit auch Teil der KINDERGIEWENDE, die von Tchibo und der S.O.F. Save Our Future - Umweltstiftung ins Leben gerufen wurde. So unterstützen sie Bildungsprojekte zu Nachhaltigkeit, Energie und Klimaschutz in Kitas. Bei diesen können die Kinder zeigen, wie einfach Energiesparen und Klimaschutz sein können und dass die Großen viel von den Kleinen lernen können.

Auf dem Speiseplan der Kindertagesstätte Heidberg steht heute ein Leibgericht der Kinder: knusprige Pizza aus dem eigenen Feldbackofen. Statt auf ein Fertigprodukt aus dem Supermarkt zurückzugreifen, helfen die Kinder tatkräftig mit. Sie ernten Tomaten und Kräuter, die sie im Kita-Garten selbst angebaut haben, gewinnen Weizenkörner aus echten Ähren, mahlen das Mehl in einer Getreidemühle und kneten gemeinsam den Teig. Die Kinder erleben, woraus eine Pizza besteht und dass viele Zutaten im eigenen Garten angebaut werden können. So entwickeln sie ganz nebenbei eine Wertschätzung für Lebensmittel.

Kitas als Lernorte für nachhaltige Entwicklung

Kinder sind neugierig, wissbegierig und entdeckungsfreudig. In Bildungsprojekten zu zukunftsrelevanten Themen, wie Ernährung, Energie, Klimaschutz oder Abfallvermeidung erschließen sie sich Zusammenhänge und entwickeln viele tolle Ideen für einen bewussteren Umgang mit unseren Ressourcen. Ziel der KINDERGIEWENDE ist es, dieses Umweltbewusstsein bereits im frühen Alter auf spielerische Art und Weise zu fördern und die zahlreichen kreativen Einfälle der Kinder sichtbar zu machen. Hierzu unterstützt Tchibo Energie den Ausbau der Bildungsinitiative „KITA21“ der S.O.F. Save Our Future - Umweltstiftung und trägt so dazu bei, dass immer mehr Kindertageseinrichtungen zu einem Lernort für nachhaltige Entwicklung werden und Kinder erleben, dass sie mit ihrem Handeln die Umwelt beeinflussen und etwas bewirken können.

Logo KINDERGIEWENDE.

Im Rahmen der mehrfach ausgezeichneten Bildungsinitiative werden pädagogische Fachkräfte mit dem Angebot von Fortbildung, Beratung und Materialien bei der Gestaltung lebendiger Bildungsprojekte unterstützt und für ihr Engagement in der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung als „KITA21“ ausgezeichnet. Bildungsträger wie die Kita Heidberg beteiligen sich daher an der KINDERGIEWENDE. Die Unterstützung beinhaltet die Fortbildung und Beratung der pädagogischen Fachkräfte und die Bereitstellung von Materialien. Der Ablauf des Auszeichnungsverfahrens zu einer „KITA21“ dauert ca. ein Jahr: von der Anmeldung der Kita mit einem Projekt zum Thema Nachhaltigkeit über die Schulungen der Fachkräfte und die Dokumentation der Entwicklung bis zur Auszeichnung. „Mit der Hilfe von Tchibo Energie und seinen Kunden wollen wir unsere Bildungsinitiative nach Möglichkeit über die ganze Bundesrepublik ausweiten – bisher hatten wir den Schwerpunkt in Norddeutschland“, erklärt Geschäftsführer der Stiftung Ralf Thielebein.

Kleine Zukunftsgestalter

Bislang konnten bereits 30 Kitas aus ganz Deutschland im Rahmen der KINDERGIEWENDE gefördert werden. Sie alle haben sich das Ziel gesetzt, Bildungsarbeit zu zukunftsrelevanten Themen zu gestalten und zu einem Lernort nachhaltiger Entwicklung zu werden. Die Kita Heidberg mit ihrem Ernährungsprojekt ist eine davon. Andere haben Themen, wie Abfallvermeidung, bewusster Umgang mit der Ressource Wasser oder den eigenen Stromverbrauch in den Mittelpunkt ihrer Bildungsarbeit gestellt.

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So erforschten die „Kleinen Energiesparfüchse“ der Hamburger Kita Eddelbüttelstraße ganz konkret, wo in ihrer Kita Energie genutzt wird und wie der Verbrauch reduziert werden kann. Heizungen und Lichtschalter wurden mit Sparfuchs-Aufklebern versehen, damit jeder an das Ausschalten erinnert wird. Die Kinder des Kindergartens „Die kleinen Strolche“ aus Hamburg Barmbek wiederum liehen sich ein Energie-Erlebnis-Fahrrad aus und erfuhren so am eigenen Leib, wie viel Kraft und Ausdauer nötig ist, um Energie für Licht oder warmes Wasser selbst zu erzeugen.

Die Ideen der „Kleinen“ für die Energiewende der „Großen“

Die vielen unterschiedlichen Projektbeispiele zeigen, dass die Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit, Energie und Klimaschutz Spaß machen kann. Und oft genug bleibt die Wirkung auch nicht nur auf die Kita beschränkt. Denn die Kinder tragen die Themen in die Familien und sorgen so dafür, dass sich auch die Eltern mit Fragestellungen einer nachhaltigen Entwicklung auseinandersetzen und für die zukunftsrelevante Themen sensibilisiert werden. Auf diese Weise unterstützt die KINDERGIEWENDE der Kleinen auch die Energiewende der Großen.

Mit der KINDERGIEWENDE wollen Tchibo und die S.O.F. - Umweltstiftung aber nicht nur Kindertagesstätten erreichen. Um auch Vorschulen und Schulen für die Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit, Energie und Klimaschutz zu motivieren, haben Tchibo und S.O.F. im September 2014 einen bundesweiten Kindergie-Wettbewerb ausgerufen. Gesucht werden die Energiespar-Tipps als Hits. Die besten Energiesparsongs werden in einem Publikums-Voting ausgewählt und mit einem Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro prämiert.

Kind vor Waschmaschine.

100 Prozent nachhaltig

„Tchibo ist auf dem Weg zu einer 100 Prozent nachhaltigen Geschäftstätigkeit. Daher unterstützen wir die Bildungsarbeit von S.O.F. zu zukunftsrelevanten Themen in Kitas im Rahmen der KINDERGIEWENDE gern“, sagt Achim Lohrie, Leiter Unternehmensverantwortung bei Tchibo. Für seinen Beitrag zur Verankerung von Umweltschutz und Sozialverantwortung als zentrale Bestandteile in der Geschäftsstrategie des Unternehmens wurden Tchibo und Achim Lohrie 2014 mit dem B.A.U.M. Umweltpreis ausgezeichnet.

Tchibo hat sich zum Ziel gesetzt, in allen Geschäftsprozessen das Klima zu schützen und Ressourcen zu schonen. Seit vielen Jahren setzt das Unternehmen Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen an allen Tchibo Standorten in Deutschland ein. Der Strom aus norwegischer Wasserkraft ist vom ok-power Label und dem TÜV NORD zertifiziert worden.

Im gemeinsamen Engagement mit seinen Kunden will Tchibo immer mehr Kindern die Möglichkeit bieten, von dem Bildungsangebot in Schulen und Kitas zu profitieren. Daher spendet das Unternehmen seit April 2014 für jeden Neukunden, der zum Tchibo Tarif mit Ökostrom und klimaschonendem Gas wechselt, zehn Euro an die S.O.F. - Umweltstiftung. So wird die KINDERGIEWENDE ermöglicht.

Im Original ist der Beitrag im Jahrbuch "Global Compact Deutschland 2014" erschienen.

 
Quelle: UD/cp

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